Selbstbestimmt wohnen
Genau das möchte sich auch Anna Sparr bewahren und bekommt im Alltag Unterstützung von der Kirchlichen Sozialstation Schussental. Spar ist sehr froh über diese Dienste und sagt: „Es ist meine eigene Wohnung. Ich habe meine eigenen vier Wände. Es sind keine fremden Leute insofern da. Es ist halt einfach schöner.“

Sie war schon immer gerne zuhause und erzählt: „Wenn wir früher verreist sind, bin ich auch seelenfroh gewesen, wenn ich wieder nach Hause kam. Es war leider schade, dass mein Mann so früh gestorben ist. Aber ich sage immer, ich kann gar nicht dankbar genug sein, dass ich so liebe Kinder, auch Schwiegerkinder und Enkelkinder und jetzt seit Kurzem auch einen Urenkel habe. Die sind alle sehr lieb und nett und helfen, wo sie können.“
Ambulante Pflege als Ergänzung
Weil die Pflegekräfte dabei Tag für Tag in das persönliche Umfeld der Menschen kommen, ist dem Team neben der fachlichen Hilfe vor allem eines besonders wichtig: ein vertrauensvoller Umgang. „Wir treten von einem Tag auf den anderen in die Privatsphäre ein, da müssen sich die Leute erst einmal dran gewöhnen“, so Marie-Theres Welte, Pflegekraft bei der Kirchlichen Sozialstation Schussental. Aber es sei auch die Art, wie man mit den Leuten umgeht, wie man auf sie zugeht.
Wenn sie merken, wir sind offen, wir sind jemand, mit dem man auch mal einen Spaß machen kann, dann geht es meistens recht schnell. Dann erzählen sie auch von sich aus
Marie-Theres Welte, Pflegekraft bei der Kirchlichen Sozialstation Schussental
Offener Umgang und fachliche Kompetenz
Und genau das erlebt auch Anna Sparr bei jedem Besuch. „Die sind alle sehr freundlich. Ich habe schon von manchen gehört, die bei einer anderen Pflegestation waren, dass dort das Pflegepersonal so knurrig ist und ihre Laune praktisch an den Patienten auslässt.“ Das sei bei der Sozialstation Schussental überhaupt nicht der Fall.
Die sind immer freundlich, haben immer ein liebes Wort
Anna Sparr
Ansprechpartner für alles
In der ambulanten Pflege bleibt es deshalb oft nicht bei einem kurzen Termin. Wer Menschen über längere Zeit begleitet, erlebt mehr von ihrem Leben, ihren Familien und auch ihren Sorgen. „Man trifft ja auch die Freunde, man trifft die Angehörigen regelmäßig und man beteiligt sich auch an diesen Gesprächen. Also erfährt man deutlich mehr von diesen Menschen“, sagt Welte, die seit über 20 Jahren Pflegekraft ist.
Wenn manche Leute keine Familie haben, dann sind wir natürlich die Ansprechpartner für Sorgen, Nöte und was halt so anfällt
Marie-Theres Welte, Pflegekraft bei der Kirchlichen Sozialstation Schussental
Weitere Informationen unter www.sozialstation-schussental.de.
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Kirchliche Sozialstation Schussental
Schussenstraße 5
88212 Ravensburg
