Ernährung
Herzhaft, cremig, verrückt: Zwei Versionen von Rote-Bete-Eis
Ob cremig mit Sahne oder vegan mit Saft – zwei ungewöhnliche Rezepte zeigen, wie vielseitig Rote Bete als Eiszutat sein kann.
Börringekloster/Kiedrich • Lesedauer: 2 min

(Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Süß? Oder herzhaft? Beides! Wenn Künstler oder Künstlerin am Herd aus Roter Bete weder Beilage noch Vorspeise kreieren, sondern eine Eiscreme, denken die Gäste vielleicht: Sie sind verrückt oder genial! Zwei Virtuosen aus Börringekloster in Schweden sowie Kiedrich im Rheingau verraten ihre Rote-Bete-Rezepte - einmal mit Sahne, einmal ganz vegan. So schmeckt der Sommer aus dem Tiefkühlfach.
Rezept 1 aus dem Restaurant „Anita im Börringekloster“ in Südschweden:
Rote-Bete-Eis à la Anita Zieme
Zutaten:
- 2 mittelgroße gekochte Rote-Bete-Knollen
- 400 ml (= meist 1 Dose) gesüßte Kondensmilch
- 300 ml Schlagsahne
- 1 Tüte Vanillezucker, 1 bis 2 EL flüssiges Vanillearoma oder das Innere einer Vanilleschote
- 1 Prise Salz
- Je nach Geschmack: Zitronensaft einer halben bis ganzen Zitrone
Zubereitung:
- Die 300 Milliliter Schlagsahne steif schlagen und kurz kühl stellen.
- Anschließend die gekochten Rote-Bete-Knollen mit der gesüßten Kondensmilch und einer Prise Salz in ein hohes Gefäß geben und sehr fein pürieren.
- Danach die Schlagsahne bei niedriger Stufe mit dem Mixer oder von Hand per Kochlöffel mit dem Rote-Bete-Kondensmilch-Gemisch verrühren bzw. unterheben. Je nach Geschmack noch Vanille hinzugeben, das geht als Zucker, als flüssiges Aroma oder eben per Vanilleschote.
- Wer dem Eis gerne eine säuerliche Geschmackskomponente hinzugeben möchte, gibt am Schluss noch einen Schuss Zitronen oder Limettensaft hinzu.
- Die fertige Masse nun in eine Auflaufform oder in einen Plastikbehälter geben und einfrieren.
Rezept 2 aus dem Restaurant „Waldfein“ in Kiedrich im Rheingau:
Veganes Rote-Bete-Eis à la Marcel Klisch
Zutaten:
- 250 g gekochte Rote Bete
- 400 ml Rote-Bete-Saft
- 100 g Zucker
- 1 EL Glukosesirup
Zubereitung:
- Alle Zutaten miteinander vermischen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Danach in einen Behälter geben und einfrieren. Der zusätzliche Zucker senkt den Gefrierpunkt der Masse und verhindert somit, dass das Eis kristallisiert und zu einem harten Eisbrocken gefriert.
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