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Ernährung

Wenn's heiß wird: Geeister Zitronenschmand mit Salzkaramell

Schmand, Zitrone und Karamell – klingt verrückt? Kochprofi Rainer Klutsch zeigt, wie daraus ein erfrischendes Highlight für heiße Tage wird. Das Rezept überrascht mit einem besonderen Aroma.

Stuttgart Lesedauer: 2 min


Veröffentlicht: Uhr

Eine coole Erfrischung für heiße Tage hat Lifestyle- und Entertainment-Koch Rainer Klutsch kreiert - und zwar einen geeisten Zitronenschmand mit Salzkaramell. „Die Idee kam mir nach einer Veranstaltung, bei der wie so oft Sachen übriggeblieben sind: Nämlich Zitronenringe, Schmandcreme und aus einem Browniedessert die Karamellsoße - und da fängt man an rumzuprobieren“, sagt der Buchautor von „Schwäbische Tapas“.

Klutsch hat bei seinen Testversuchen auch festgestellt, dass in dieser Kombination sogar die Schale der Zitrone genießbar ist. „Man sollte sie allerdings sehr, sehr dünn schneiden - so kommen auch die Aromen besser zur Geltung und es macht das Beißen leichter“. 

Als Profi nutzt Klutsch für den perfekten Stand Ringförmchen, „wer keine hat, kann zur Not aber auch eine Tasse nehmen. Dann sollte man aber die Frostzeit verlängern.“ Und so geht sein Rezept:

Zutaten für 4 Personen

Für den geeisten Zitronenschmand:

  • 2 unbehandelte Bio-Zitronen 
  • 4 g Meersalz 
  • 200 g Schmand 
  • 200 g Frischkäse 
  • 1 Vanilleschote 
  • 50 g Zucker 
  • Minze zum Garnieren

Für das Salzkaramell: 

  • 100 g Zucker 
  • 10 g Sahne 
  • 5 g Butter 
  • grobe Meersalzflocken

Zubereitung: 

  • Für den Zitronenschmand die Zitronen mit warmem Wasser waschen und gut abtrocknen, dann in 2 mm dicke Scheiben schneiden. Auf einen Teller legen, mit Salz bestreuen und für 20 Minuten ins Gefrierfach stellen. 
  • Schmand und Frischkäse verrühren. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herausschaben. Vanillemark und Zucker in die Schmandcreme rühren und kalt stellen. In vier 4 cm hohen Ringformen (6 cm Durchmesser) nun abwechselnd die angefrorenen Zitronen und den Zitronenschmand schichten. Sind die Formen gefüllt, diese 1 Stunde ins Gefrierfach stellen. 
  • Für das Salzkaramell den Zucker mit 60 ml Wasser in einem kleinen Topf auflösen und langsam unter ständigem Rühren hellbraun karamellisieren. Die Temperatur nun auf die niedrigste Stufe reduzieren. Erst die Sahne vorsichtig einrühren, danach die Butter hinzugeben und den Topf vom Herd nehmen. Die Butter gut ins Karamell einrühren. 
  • Etwas Karamell auf je einen Teller gießen und mit Meersalzflocken bestreuen. Den geeisten Zitronenschmand aus den Formen lösen und auf dem Salzkaramell platzieren. Mit frischer Minze garnieren.
„Schwäbische Tapas“, Rainer Klutsch, Verlag ars vivendi, 224 Seiten, 28 Euro, SBN  978-3-7472-0707-9.
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„Schwäbische Tapas“, Rainer Klutsch, Verlag ars vivendi, 224 Seiten, 28 Euro, SBN 978-3-7472-0707-9. (Foto: Tom Herion/Verlag ars Vivendi/dpa-tmn)