Zum Inhalt springen
  1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Bauen & Wohnen
  4. Küche & Bad
Anzeige

Möbel

Die Küche wird zum Herzstück des Zuhauses

Offen, wohnlich, technisch immer intelligenter und mit viel Stauraum: Die moderne Küche hat sich längst vom reinen Funktionsraum zum Mittelpunkt des Zuhauses entwickelt. Im neuen Küchenstudio von Möbel Wassermann zeigt sich, wie vielfältig die aktuellen Trends sind – und worauf es bei der Planung ankommt.

Memmingen • Lesedauer: 4 min.


Veröffentlicht: Uhr

Die Küche ist längst mehr als der Ort, an dem gekocht wird. Hier trifft sich die Familie, es wird gemeinsam gegessen, gesprochen und Zeit verbracht. Nicht selten ist sie auch der Mittelpunkt einer geselligen Runde. Wie vielfältig moderne Küchen heute geplant werden können, zeigt das neue Küchenstudio von Möbel Wassermann in Memmingen. Auf großzügiger Fläche sind mehr als 40 Ausstellungsküchen zu sehen – von unterschiedlichen Stilrichtungen und Materialien bis hin zu modernen Geräten und individuellen Planungslösungen.

Natürliche Farben und klare Linien

„Die Küchen sind über die Jahre offener geworden“, sagt Phillip Dutli, Geschäftsführender Gesellschafter von Möbel Wassermann. Gleichzeitig habe sich die Technik rasant weiterentwickelt: Geräte werden

Optisch geht der Trend dagegen zu mehr Ruhe. Klare, geradlinige Formen treffen auf warme und natürliche Farbtöne.

Auch Holztöne finden momentan großen Anklang.
Bild vergrößern
Auch Holztöne finden momentan großen Anklang. (Foto: Regio TV)

Besonders Natur- und Holztöne gewinnen wieder an Bedeutung. Das klassische, kühle Weiß verliert an Dominanz und wird zunehmend durch gebrochene, cremefarbene Nuancen ersetzt. Dunkle Farben verschwinden nicht, werden aber häufiger gezielt als Akzent oder Kontrast eingesetzt.

Die Küche ist heute Bestandteil des Wohnraums. Das verändert auch die Anforderungen: Eine offene Küche muss nicht nur funktional sein, sondern auch optisch zum übrigen Wohnbereich passen.

Phillip Dutli, Geschäftsführender Gesellschafter Möbel Wassermann

Planung beginnt mit dem Raum

Dabei müssen Wunsch und Wirklichkeit zusammenpassen. Nicht jeder verfügt über großzügige Räume, doch laut Marcus Uhlmann, Küchenfachberater bei Möbel Wassermann, lässt sich jede Küche individuell anpassen.

Bei Möbel Wassermann lassen sich sämtliche Küchenträume realisieren.
Bild vergrößern
Bei Möbel Wassermann lassen sich sämtliche Küchenträume realisieren. (Foto: Regio TV)

Entscheidend sei zunächst, den vorhandenen Raum genau zu analysieren:

  • Wo liegen Wasser- und Stromanschlüsse?
  • Wie hoch sind die Fenster?
  • Gibt es Heizkörper oder andere bauliche Besonderheiten?
  • Wie bewegen sich die Menschen später in der Küche?

Gerade bei Kochinseln ist die Raumgröße entscheidend. Neben ausreichend Arbeitsfläche braucht es Bewegungsfreiheit rund um die Insel. Rund einen Meter, besser noch 1,20 Meter Durchgang sollten eingeplant werden.

Digitale Planungshilfen können dabei unterstützen. Neben klassischen 3D-Planungen kommen zunehmend VR-Brillen zum Einsatz. Damit lässt sich die geplante Küche virtuell begehen. „Man sieht, wie die Arbeitshöhen sind, ob man genug Platz hat und wie man sich im Raum bewegen kann“, erklärt Uhlmann. Voraussetzung dafür seien allerdings möglichst vollständige Maße des gesamten Raums.

Mehr Technik, weniger sichtbare Geräte

Auch bei der Ausstattung hat sich viel verändert. Wasserhähne können heute beispielsweise gefiltertes, sprudelndes oder sogar kochendes Wasser liefern. Bei den Arbeitsplatten bleibt die klassische Schichtstoffplatte beliebt, während Keramik und andere Steinvarianten zunehmend eingesetzt werden. Massivholz ist dagegen pflegeintensiver und wird entsprechend seltener gewählt.

Eine zentrale Herausforderung bleibt der Stauraum. Moderne Lösungen wie Lifttüren, Jalousieschränke und intelligente Ecksysteme helfen dabei, Geräte aus dem Blickfeld verschwinden zu lassen.

Auch bei den Elektrogeräten geht der Trend zur Multifunktionalität. Backöfen kombinieren klassische Funktionen mit Mikrowelle oder Dampfgaren. Teilweise erkennen integrierte Kameras sogar die Lebensmittel im Gerät. Vernetzte Modelle können Rezepte über Apps empfangen und Schritt für Schritt vorgeben, was zu tun ist – bis hin zur richtigen Einschubhöhe.

Selbst auf wenig Raumfläche lassen sich viele Stauraummöglichkeiten integrieren.
Bild vergrößern
Selbst auf wenig Raumfläche lassen sich viele Stauraummöglichkeiten integrieren. (Foto: Möbel Wassermann)

Muldenlüfter statt klassischer Dunstabzugshaube

Bei Kochinseln sind Muldenlüfter eine beliebte Alternative zur klassischen Dunstabzugshaube. Der Dampf wird direkt dort abgesaugt, wo er entsteht.

Auch bei den Oberflächen zeichnet sich eine Entwicklung ab: Matte Fronten gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Gleichzeitig bleibt die Frage nach einer möglichst pflegeleichten und aufgeräumten Optik ein zentrales Thema. Geräte wie Kaffeevollautomat oder Küchenmaschine dürfen sichtbar bleiben – vieles andere soll möglichst elegant verstaut werden.

Küche und Wohnen wachsen zusammen

Für Phillip Dutli ist diese Entwicklung Teil eines größeren Trends. Räume werden zunehmend nicht mehr isoliert betrachtet.

Wie viel Technik dabei tatsächlich sinnvoll ist, bleibt eine individuelle Entscheidung. Während manche Kunden möglichst viele Smart-Home-Funktionen integrieren möchten, bevorzugen andere eine bewusst reduzierte Ausstattung.

Eines scheint sich dabei jedoch abzuzeichnen: Die Küche wird auch künftig ein zentraler Ort des Wohnens bleiben. Wie genau sie aussieht und welche Technik darin steckt, wird dagegen immer individueller.

Für den Inhalt dieses Artikels ist verantwortlich:

Möbel Wassermann
Mittereschweg 2
87700 Memmingen-Hart