Weltwirtschaft schrumpft um 1,7 Prozent

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Deutsche Presse-Agentur

Die Prognosen für die Weltkonjunktur werden immer düsterer: Laut Weltbank schrumpft die globale Wirtschaft in diesem Jahr um dramatische 1,7 Prozent.

Vor etwa zwei Wochen hatte der Internationale Währungsfonds noch ein Minus zwischen 0,5 und einem Prozent vorausgesagt. Der Welthandel werde um mehr als 6 Prozent einbrechen - so stark wie seit 80 Jahren nicht mehr, heißt es im Wirtschaftsausblick der Weltbank, der am Dienstag in Washington vorgelegt wurde. In der Eurozone wird die Wirtschaft der Studie zufolge um 2,7 Prozent schrumpfen.

Bereits im kommenden Jahr sei eine moderate Erholung möglich, doch sei dieser Ausblick „höchst ungewiss“, räumte die Weltbank ein. Sie rechnet für 2010 mit einem weltweiten Wachstum von 2,3 Prozent. In der Eurozone sieht die Organisation im kommenden Jahr derweil lediglich ein schwaches Plus von 0,9 Prozent. Hingegen könnten die USA dann schon wieder um solide 2 Prozent zulegen.

Die globale Konjunkturmisere trifft der Studie zufolge auch die Schwellen- und Entwicklungsländer hart: Für sie erwartet die Weltbank in diesem Jahr nur noch ein deutlich gebremstes Wachstum von 2,1 Prozent. Dort sei 2010 aber schon mit einer Verdopplung auf 4,4 Prozent zu rechnen, heißt es in dem Weltbank-Papier.

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