Wal-Mart schlägt sich besser als erwartet

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Deutsche Presse-Agentur

Der US-Einzelhandelskonzern Wal-Mart hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht. Wegen der Kosten für die Beilegung eines Arbeitsrechtsstreits sank der Gewinn im Schlussquartal um 7,7 Prozent auf 3,792 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Je Aktie ergab sich ein Wert von 0,96 Dollar, was die von Wal-Mart im Dezember gekappte Prognose übertraf. Ohne die Belastung von 255 Millionen Dollar für Rechtskosten belief sich der Gewinn je Anteilsschein auf 1,03 Dollar. Dies war mehr als Analysten erwartet hatten. Vorbörslich lagen die Wal-Mart-Aktien leicht im Plus.

Der Konzernumsatz legte im vierten Quartal leicht um 1,7 Prozent auf 108 Milliarden Dollar zu. Wal-Mart hatte bereits mitgeteilt, dass das für die Branche wichtige Weihnachtsgeschäft nicht so gut wie erhofft ausgefallen war. Angesichts der Rezession hielten sich die Verbraucher mit Käufen zurück. Auch Währungseffekte belasteten den Konzern. Dennoch habe sich der Konzern besser geschlagen als die Konkurrenz, sagte Wal-Mart-Chef Mike Duke.

Für das laufende erste Quartal erwartet der Discounter einen Gewinn von 0,72 bis 0,77 Dollar je Aktie. Im Gesamtjahr sollte er sich auf 3,45 bis 3,60 Dollar belaufen.

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