W&W treibt Digitalisierung voran

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Bilanz der Wüstenrot & Württembergische AG. (Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv / DPA)
Steffen Range
Redakteur

Der Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) rechnet für 2015 mit weniger Gewinn als im Vorjahr. Grund dafür sind Investitionen. Das Unternehmen will in diesem Jahr rund 200 Millionen Euro nach Steuern verdienen, sagte der Vorstandsvorsitzende Alexander Erdland am Dienstag in Stuttgart.

Zu W&W gehören unter anderem die Bausparkasse Wüstenrot, die Württembergischen Versicherungen und die Wüstenrot Bank. Zuletzt hatte der Finanzkonzern zahlreiche Stellen gestrichen. Das Sparprogramm habe 2014 „vorzeitige Erfolge“ gezeigt, sagte Erdland. Nach Steuern verdiente der Konzern im vergangenen Jahr 242 Millionen Euro.

Bis Ende des Jahres will W&W seinen strategischen Kurs für die kommenden Jahre bestimmen. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung. Der Konzern modernisiert derzeit seine Computertechnik und strafft die Abläufe. Davon sollen auch die Kunden profitieren: Nach dem Vorbild der Wüstenrot Bank sollen sie künftig Finanzgeschäfte einfacher vom Computer aus erledigen können. Nach Ansicht Erdlands verlange der gesellschaftliche Wandel den Banken einen „Spagat“ aus Innovation und Kreativität ab. „Wir müssen weiter Gas geben.“

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