Virgin Atlantic und Ryanair kappen hunderte Jobs

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Deutsche Presse-Agentur

Bei der britischen Fluggesellschaft Virgin Atlantic und Europas größtem Billigflieger Ryanair sollen bis zu 800 Jobs wegfallen.

Bei Virgin Atlantic stehen 600 Arbeitsplätze auf der Kippe, bei Ryanair sollen 200 Stellen gestrichen werden, wie die beiden Unternehmen am Donnerstag mitteilten. „Keine Fluggesellschaft ist immun gegen die Rezession und wir werden unser Geschäft weiter so gestalten, dass wir auf lange Sicht die beste Ausgangslage haben“, sagte Virgin-Chef Steve Ridgway. Aufgrund fehlender Nachfrage müssten Fluggesellschaften ihre Kosten senken. „Wir müssen gesundbleiben, damit wir wieder wachsen können, wenn die wirtschaftlichen Umstände es erlauben“, sagte Ridgway.

Die 200 Stellen bei Ryanair sollen in Dublin abgebaut werden. Betroffen sind Piloten, Kabinenpersonal und Techniker. Neben der gestiegenen Kosten machte Ryanair-Chef Michael O'Leary für den Druck auf das Unternehmen auch eine Zehn-Euro-Gebühr verantwortlich, die die irische Regierung von März an für Touristen erhebt. „Die Regierung muss erkennen, dass sie für Tourismus nur werben kann, wenn sie Besucher begrüßt und nicht besteuert.“

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