Online-Kauf zurückgeben: Verbraucherzentralen starten kostenlosen Umtausch-Check

Ein Ausschnitt der Internetseite eines Online-Shops auf einem Computer-Bildschirm.
Ein Ausschnitt der Internetseite eines Online-Shops auf einem Computer-Bildschirm. (Foto: Burgi)
Digital-Redakteur
Schwäbische Zeitung

Der Online-Handel boomt, durch den Lockdown erst recht. Doch möchten Kunden erworbene Produkte umtauschen, zurückgeben oder reparieren lassen, stehen sie vor zahlreichen rechtlichen Fragen.

Abhilfe schafft ab sofort der neue Umtausch-Check der Verbraucherzentralen auf www.umtausch-check.de. Das kostenlose Online-Tool bietet eine erste rechtliche Einschätzung zum individuellen Fall.

"Kann ich das zurückgeben?"

Die im Netz bestellte Hose sah im Shop viel schöner aus und gefällt nun doch nicht oder das kürzlich gekaufte Smartphone geht plötzlich kaputt. Laut einer repräsentativen Umfrage durch hopp Marktforschung hat fast jeder zweite Verbraucher in den letzten drei Jahren mindestens einen defekten Artikel reklamiert.

Die Befragung zeigte allerdings auch, dass Betroffene häufig nicht oder nicht genau wissen, welche Rechte ihnen zustehen. So verrät der Check zum Beispiel, ob ein Käufer die vor drei Wochen online bestellte Jogginghose noch zurückgeben kann oder nicht.

Auch abseits von online bestellter Ware deckt das Tool Fragen rund um Garantie und Gewährleistung ab. Geht beispielsweise die im Ladengeschäft erworbene Waschmaschine kaputt, erhalten Kunden auch hierfür rechtliche Erstinformationen und bei Bedarf Vorlagen für einen Brief an den Verkäufer oder Hersteller, mit dem sie ihre Rechte geltend machen können.

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