Umfrage: Händler im Südwesten sind mit dem Geschäft am ersten Adventssamstag zufrieden

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Zwei Personen packen ein Weihnachtsgeschenk ein
Vor allem im Südwesten ist das Weihnachtsgeschäft gut angelaufen. (Foto: Friso Gentsch/dpa)

Volle Innenstädte, klingelnde Kassen: Die Händler sind zufrieden mit dem Geschäft am ersten Adventssamstag. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Blitzumfrage des Handelsverbands Baden-Württemberg. In Bayern fiel das Geschäft offenbar nicht ganz so gut aus.

Im Vergleich zum ersten Adventswochenende im Vorjahr verzeichneten die Einzelhändler im Südwesten ein deutliches Plus bei Besuchern und Umsatz, wie Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann am Sonntag sagte. „Es waren sehr viele Leute in den Innenstädten unterwegs, wir hatten einen sehr guten Start in die Adventszeit.“ Genaue Zahlen lägen allerdings noch nicht vor.

Zu den Geschenke-Trends zählte ihren Angaben zufolge vor allem Elektronik, also „alles, was mit Smart Home zu tun hat“. Ein Beispiel dafür sind kleine Computer, die sich mit Sprachanweisungen steuern lassen. Auch Schmuck, Gutscheine und Strickkleidung waren gefragt.

Der Handelsverband hat nach Hagmanns Worten eine dreistellige Zahl von Händlern schriftlich und telefonisch befragt. Ausgewertet wurde das Geschäft in den großen Städten Baden-Württembergs – darunter Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim – aber auch in mittelgroßen Städten wie Schwäbisch Gmünd und Aalen.

In Bayern waren die Kunden nicht ganz so in Kauflaune, sagte der Geschäftsführer des bayerischen Handelsverbands, Bernd Ohlmann: „Zwar wurde das Ergebnis des ersten Adventssamstags des vergangenen Jahres erreicht, doch viele Händler haben sich zum Start in die drei wichtigsten Wochen des Jahres etwas mehr erhofft.“ Von einem „Geschenke-Fieber“ könne bislang noch keine Rede sein. „Viele Kunden scheinen offenbar wieder bis zur letzten Minute zu warten und haben geschaut, aber nicht gekauft“, stellte Ohlmann fest.

Sein Verband erwartet in den Weihnachtsmonaten November und Dezember ein „normales“ Umsatzwachstum von plus drei Prozent.

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