Podcast: So gruselig ist die technische Überwachung in China

Lesedauer: 6 Min
Überwachungskameras in der Stadt Shenzhen im Süden Chinas: Das Ziel ist die totale Überwachung von 1,4 Milliarden Menschen.
Überwachungskameras in der Stadt Shenzhen im Süden Chinas: Das Ziel ist die totale Überwachung von 1,4 Milliarden Menschen.
Digitalredakteurin

Was wie ein Szenario aus einem Film klingt, ist für die Menschen in China längst Realität: Sie werden überwacht, überall befinden sich Kameras und Gesichtserkennungssoftware. Wer bei Rot über die Straße geht, wird mit Name und Kennnummer auf großen Bildschirmen öffentlich an den Pranger gestellt. Wer sich nicht regelmäßig bei den Eltern meldet, hat schlechtere Chancen auf eine gute Uni - oder auf Flugtickets. Facebook, Twitter, Whatsapp, das westliche Internet - die Chinesen haben keinen Zugriff darauf. 

Der Leiter der Wirtschaftsredaktion der Schwäbischen Zeitung, Benjamin Wagener, war mit einer Delegation eine Woche lang in China und hat dort einen Blick in eine andere, für westliche Standards gruselige Welt der Überwachung bekommen.

Benjamin Wagener, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Schwäbischen Zeitung.

Gleichzeitig ist dort deutlich geworden, warum die Chinesen so schnell sind, wenn es um die Entwicklung neuer Technologien geht.

Gefahr für Varta, ZF, Bosch und Liebherr?

Im Podcast "Sag's Pauly" spricht Benjamin Wagener über die totale Überwachung, wie die Bürger damit umgehen und warum es schwieriger war, darüber zu berichten. Außerdem sagt der Wirtschafts-Chef, ob die chinesische neue Weltmacht eine Gefahr für heimische Unternehmen wie ZF, Bosch, Liebherr oder Varta ist und ob der Netzbetreiber Huawei über das neue, schnelle Internet 5G eine zu große Macht bekommen würde. 

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