Mit FirstBank siebte US-Bankenpleite dieses Jahr

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Deutsche Presse-Agentur

Die Finanzkrise treibt immer mehr kleinere US-Banken in die Pleite. Mit der FirstBank in McDonough (Georgia) ist zum Wochenende bereits das siebte US-Institut im laufenden Jahr zusammengebrochen.

Die Kundeneinlagen und ein Teil der Vermögenswerte seien von der Regions Bank in Birmingham (Alabama) übernommen worden, teilte die staatliche Einlagensicherung FDIC mit.

Im Vorjahr gab es in den USA insgesamt 25 Zusammenbrüche von Geschäftsbanken. Die FDIC (Federal Deposit Insurance Corp.) rechnet mit weiteren Pleiten. In den meisten Fällen konnte sie bisher einen Käufer finden. Die Schließungen erfolgen in aller Regel freitags, damit bis Montag ausreichend Zeit bis zur Wiedereröffnung unter dem neuen Besitzer bleibt.

Die FirstBank hatte den Angaben nach eine Bilanzsumme von knapp 340 Millionen Dollar (263 Mio Euro). Der bislang größte Banken-Zusammenbruch der US-Geschichte war Ende September vergangenen Jahres die Pleite der einst führenden US-Sparkasse Washington Mutual. Sie hatte eine Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Dollar. Im Jahr 2007 hatte es lediglich drei Pleiten von US-Banken gegeben, in den beiden Jahren zuvor gar keine.

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