Merrill Lynch schockt Analysten: 15,8 Mrd. Minus

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Deutsche Presse-Agentur

Die von der US-Großbank Bank of America übernommene Investmentbank Merrill Lynch hat im vierten Quartal noch schlechter abgeschnitten als befürchtet. Der Verlust summierte sich auf mehr als 15,8 Milliarden Dollar.

Das geht aus einem Schriftstück an die US-Börsenaufsicht hervor. Die Bank of America selbst hatte bei der Vorlage vorläufiger Zahlen noch von einem Minus von 15,3 Milliarden Dollar bei der Tochter gesprochen. Pro Aktie bedeutet das jetzt einen Verlust von 9,95 Dollar.

Die Bank of America hatte Mitte September überraschend den Kauf der angeschlagenen drittgrößten US-Investmentbank Merrill Lynch verkündet. Damals noch als gutes Geschäft gefeiert, stellte sich die neue Tochtergesellschaft mittlerweile als Fass ohne Boden heraus.

Die Bank of America musste mehrfach staatliche Hilfe in Anspruch nehmen und gehört jetzt zu den größten Almosen-Empfängern.

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