Keine Superboni für französische Aktienhändler

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Deutsche Presse-Agentur

Die französischen Großbanken haben mit dem Staat und der Börsenaufsicht ein „Ethikabkommen“ erarbeitet, das den Superboni für Aktienhändler ein Ende setzen soll.

Einige Spitzenhändler haben bisher zusätzlich zum Gehalt mehr als zehn Millionen Euro Prämien „verdient“, mehr als ihre Konzernchefs. Die neuen Regeln sollen ab diesem Jahr gelten, berichtet die „Monde“, der die Vereinbarung vorliegt. Das Wirtschaftsministerium müsse dem Abkommen noch zustimmen.

Damit die Aktienhändler und Mitarbeiter von Investmentbanken keine übermäßigen Risiken mehr eingehen, sollen die Erfolgsprämien künftig einen bestimmten Anteil des Festgehaltes nicht überschreiten dürfen. Garantieboni, mit denen man Börsianer vom Abwandern nach London abhalten wollte, sollen auf Schlüsselpositionen beschränkt werden. Außerdem empfiehlt die Vereinbarung, einen Teil der Prämien in Aktien und Aktienoptionen auszuzahlen.

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