Italiens Unternehmen sollen beim Impfen helfen

Impfkampagne in Italien
Die italienische Regierung hat sich für ihre Impfkampagne neue Verbündete gesucht: Künftig soll auch in Betrieben geimpft werden. (Foto: Patrick Pleul / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Italiens Regierung will für ihre Corona-Impfkampagne verstärkt die Unternehmen ins Boot holen.

Sie unterschrieb ein Protokoll mit Vertretern von Unternehmen und Gewerkschaften, das den Weg fürs Impfen im Betrieb ebnen soll. Gesundheitsminister Roberto Speranza sprach auf Facebook von einem Erfolg, der „helfen wird, die Gesundheit am Arbeitsplatz zu schützen“.

In dem Mittelmeerland war am Mittwoch ein neues Corona-Dekret der Regierung des Ministerpräsidenten Mario Draghi in Kraft getreten. Damit wurden viele Corona-Sperren bis Ende April verlängert. So soll es zunächst keine Gelben Zonen mehr mit besonders wenigen Einschränkungen geben. Die Regionen gehören dem Dekret nach zu den Roten oder Orangen Zonen, in denen zum Beispiel die Reisefreiheit eingeschränkt ist.

Für mehr als fünf Millionen Schüler ging allerdings der Präsenzunterricht am Mittwoch nach Ostern wieder los. Auch in den Roten Zonen sollen die Mädchen und Jungen bis zur sechsten Klasse künftig wieder in die Klassenräume zurückkehren. Für die älteren Schüler soll der Distanzunterricht ebenfalls allmählich enden.

© dpa-infocom, dpa:210407-99-116603/2

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Bundestag beschließt „Corona-Notbremse“

Der Bundestag hat am Mittwoch eine bundeseinheitliche Notbremse gegen die dritte Corona-Welle beschlossen. Mit der entsprechenden Änderung des Infektionsschutzgesetzes rücken Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und weitere Schritte zur Vermeidung von Kontakten näher.

In namentlicher Abstimmung votierten 342 Abgeordnete für das Gesetz. Es gab 250 Nein-Stimmen und 64 Enthaltungen. Zuvor hatten in zweiter Lesung die Fraktionen von Union und SPD dafür gestimmt.

Impftermin-Ampel: Hier finden Sie freie Impftermine in der Region

Die Zwangspause ist vorbei: Wochenlang hat die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zu Jahresbeginn Menschen bei der Buchung von Impfterminen unterstützt. Der Erfolg war groß. Doch als die Schere zwischen den wenigen Impfstoff-Lieferungen und der starken Nachfrage nach Terminen immer größer wurde, musste der Service für einige Wochen eingestellt werden.

Das ist jetzt vorbei, die Impftermin-Ampel ist wieder da. Sie zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt.

Notbremse

„Bundes-Notbremse“: Was sich an den Corona-Regeln in Baden-Württemberg ändern soll

Der Bundestag soll heute die sogenannte "Bundes-Notbremse" beschließen. Das ist eine Erweiterung des Infektionsschutzgesetzes und sieht einheitliche Corona-Maßnahmen vor. Die baden-württembergische Landesregierung hatte geplant, mit der seit Montag gültigen Corona-Verordnung des Landes diese Regeln bereits zu übernehmen. Nun haben sich aber noch einige Änderungen ergeben. Wir erklären, was sich ändert, sobald die "Bundes-Notbremse" in ihrer aktuellen Fassung gilt.

Mehr Themen