Hochland wächst, verdient aber weniger

Lesedauer: 2 Min

Hochland-Chef Peter Stahl: Wenn die Milchpreise steigen, wird der Rohstoff für die Allgäuer Käserei teurer.
Hochland-Chef Peter Stahl: Wenn die Milchpreise steigen, wird der Rohstoff für die Allgäuer Käserei teurer. (Foto: Hochland)

Die Allgäuer Großkäserei Hochland hat das Geschäftsjahr 2017 mit deutlichen Zuwächsen bei Absatz und Umsatz abgeschlossen, beim Ergebnis aber kräftige Einbußen hinnehmen müssen. Wie Hochland-Chef Peter Stahl am Dienstag in Heimenkirch (Landkreis Lindau) mitteilte, wuchs der Käse-Absatz der Gruppe im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 350 000 Tonnen. Der Umsatz legte um rund 20 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro zu. Die Zahlen sind im Wesentlichen auf den Kauf des US-Frischkäseherstellers Franklin Foods Anfang 2017 zurückzuführen.

Da Hochland die gestiegenen Milchpreise nur teilweise und mit zeitlicher Verzögerung an den Handel weitergeben konnte, brach das Betriebsergebnis um ein Drittel auf nur noch 70 Millionen Euro ein. Unter dem Strich wies Hochland einen Jahresüberschuss von knapp 45 Millionen Euro aus (2016: 80 Millionen Euro). Das Familienunternehmen, das 1927 gegründet wurde, beschäftigt in sieben Ländern über 4500 Mitarbeiter.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen