Heinz-Walter Große wird Aufsichtsratschef bei Aesculap

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Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender des Medizintechnikherstellers B. Braun: Kontrolliert künftig die Tuttlinger Aesculap
Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender des Medizintechnikherstellers B. Braun: Kontrolliert künftig die Tuttlinger Aesculap AG. (Foto: dpa)
Ressortleiter Wirtschaft

Aufsichtsratschef Ludwig Georg Braun scheidet nach 42 Jahren aus dem Kontrollgremium des Tuttlinger Medizintechnikkonzerns Aesculap aus. Nachfolger langjährigen Vorstandsvorsitzenden und Mitinhaber des Aesculap-Mutterkonzerns B. Braun wird der aktuelle Chef nordhessischen Unternehmens, Heinz-Walter Große. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats wählten die Mitglieder des Gremiums den Betriebsratsvorsitzende Ekkehard Rist.

„Der Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats bedeutet eine historische Zäsur für Aesculap. Wir sind Ludwig Georg Braun sehr dankbar für seine langjährige wohlwollende Begleitung und Entwicklung unseres Unternehmens. Um so mehr freuen wir uns, dass ihm mit Heinz-Walter Große als neuem Aufsichtsratsvorsitzenden ebenfalls ein langjähriger Wegbegleiter von Aesculap in dieser Funktion nachfolgt“, sagte der Aesculap-Vorstandsvorsitzende Joachim Schulz.

Bei ihrer Sitzung am Dienstag berief der Aufsichtsrat zudem Katrin Sternberg in den Vorstand der Aesculap AG, sie wird von August an die Ressorts Forschung und Entwicklung berufen verantworten. Damit besteht der Vorstand nun aus drei Personen, neben Vorstandschef Schulz kümmert sich Jens von Lackum, der zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden aufstieg, um die Bereiche Marketing, Vertrieb und Personal.

Das Pharma-Unternehmen B. Braun mit Sitz im nordhessischen Melsungen erwirtschaftete 2017 mit rund 62 000 Beschäftigten bei einem Umsatz von 6,8 Milliarden Euro einen Gewinn von 412 Millionen Euro. Wichtigste Tochter ist die Tuttlinger Aeculap AG, die vor allem auf chirurgische Instrumente spezialisiert ist. Der Umsatz betrug 2017 rund 1,8 Milliarden. Angaben zum Gewinn machte der profitabel Konzern nicht.

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