Globale Suche nach Interessenten für Qimonda

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Deutsche Presse-Agentur

Für den insolventen Speicherchiphersteller Qimonda mit seinem Werk in Dresden wird derzeit weltweit nach einem Interessenten gesucht. „Wir sind nicht auf Asien fixiert“, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Donnerstag auf Anfrage.

Seit das Konzept eines Businessplans vorliege, meldeten sich potenzielle Interessenten. Es würden aber auch mögliche Investoren gezielt angesprochen, betonte er. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sagte im ZDF- „Morgenmagazin“, er sei zuversichtlich, das es dem Insolvenzverwalter gelingen werde, Investoren zu finden, „die Qimonda wieder flott machen“.

Am Dienstag hatte Jaffé die Landesregierung über den Businessplan informiert. Die Regierung will nach Angaben von Sprecher Peter Zimmermann prüfen, ob das Unternehmen über den 31. März hinaus unterstützt werden kann.

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