Einbrüche bei Fluggästen am Frankfurter Flughafen

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Deutsche Presse-Agentur

Der Flughafenbetreiber Fraport hat im Februar einen weiteren Rückschlag beim Passagier- und Frachtaufkommen erlitten. Angesichts der Wirtschaftskrise sank die Zahl der Fluggäste am größten Flughafen in Frankfurt um 13,3 Prozent auf 3,34 Millionen.

Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Dies war der achte Monat mit einem Minus in Folge. Allerdings hatte der Februar 2008 aufgrund des Schaltjahres einen Kalendertag mehr. Bereinigt um diesen Effekt betrug der Rückgang 9,8 Prozent. Immerhin habe sich der Abwärtstrend nicht beschleunigt, rechne man den Schaltjahr-Effekt heraus, sagte ein Aktienhändler. Bereits für den Monat Januar hatte Fraport ein Minus von zehn Prozent ausgewiesen.

Die Zuwächse an den Flughäfen Antalya (Türkei), Burgas (Bulgarien), Lima (Peru) und Varna (Bulgarien), an denen Fraport beteiligt ist, konnten das Minus in Frankfurt nicht ausgleichen. Konzernweit sank die Zahl der Fluggäste um 9,6 Prozent auf 4,37 Millionen. Das Cargo-Volumen brach um 25,8 Prozent auf 141 684 Tonnen ein.

Vorstandschef Wilhelm Bender hatte bereits bei der Bilanzvorlage Anfang März angekündigt, dass das komplette erste Quartal von deutlichen Rückgängen bei Passagieren und Fracht geprägt sein werde. Erst von Juli an sei mit einer Stabilisierung der Verkehrszahlen zu rechnen.

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