Dresdner Bank stürzt tief ins Minus

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Die inzwischen von der Commerzbank übernommene Dresdner Bank ist im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gestürzt.

Wegen Milliardenbelastungen durch die Finanzkrise und Abschreibungen infolge der Übernahme durch die Commerzbank sei unter dem Strich ein Verlust von 6,3 Milliarden Euro angefallen, teilte die Dresdner Bank am Donnerstag in Frankfurt mit. Im Vorjahr hatte das Institut noch 410 Millionen Euro verdient. Alleine im Abschlussquartal 2008 fiel ein Verlust von 3,9 Milliarden Euro an.

Im Privat- und Firmenkundengeschäft konnte die Bank noch einen operativen Gewinn erzielen, das Investmentbanking rutschte indes tief in die roten Zahlen. Die Finanzkrise schlug insgesamt mit Belastungen von 6,2 Milliarden Euro zu Buche, hinzu kamen Abschreibungen auf latente Steuern in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro. Diese stehen im Zusammenhang mit der Übernahme durch die Commerzbank, die im Januar über die Bühne ging. Im vergangenen Jahr gehörte die Dresdner Bank noch komplett zur Allianz.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen