Citigroup fleht Staat um höhere Beteiligung an

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Deutsche Presse-Agentur

Der schwer angeschlagene amerikanische Finanzkonzern Citigroup will einem Zeitungsbericht zufolge die US-Regierung zu einer weit umfangreicheren Beteiligung als bisher drängen.

Der Anteil des Staates könnte auf 25 bis 40 Prozent aufgestockt werden, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider im Internet.

Die einst größte Bank der Welt geriet zuletzt angesichts eines steilen Absturzes an der Börse immer stärker unter Druck. Die Citigroup zählt mit hohen Milliardenverlusten zu den international größten Opfern der Finanzkrise. Die US-Regierung wies gerade erst Spekulationen über eine bevorstehende Verstaatlichung mehrerer in Not geratener Großbanken ausdrücklich zurück.

Der amerikanische Staat hält über Kapitalspritzen von insgesamt 45 Milliarden Dollar bereits knapp acht Prozent an der Citigroup über sogenannte Vorzugsaktien. Diese stimmrechtslosen Papiere könnten den Plänen der Bank zufolge in gewöhnliche stimmberechtigte Stammaktien umgewandelt werden, so die Zeitung. Der Schritt solle das Vertrauen der Märkte in die Bank und ihre Kapitalbasis stärken.

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