„Barbie“-Hersteller Mattel mit Gewinneinbruch

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Deutsche Presse-Agentur

Der weltgrößte Spielwarenhersteller Mattel leidet unter dem schwindendem Erfolg seines Puppen-Klassikers „Barbie“ und einem zuletzt schwachen internationalen Geschäft.

Der Gewinn brach im wegen der Weihnachtserlöse wichtigen Schlussquartal 2008 um 46 Prozent auf 176 Millionen Dollar ein. Der Umsatz fiel auch durch negative Währungseffekte um elf Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie Mattel am Montag im kalifornischen El Segundo mitteilte.

Der jahrzehntelange Erfolgsschlager „Barbie“ feiert in diesem Jahr den 50. Geburtstag. Zum Jubiläum plant der Konzern für die Puppe eine Auffrischungskur. Sie leidet auch unter der Konkurrenz der „Bratz“-Puppen des Wettbewerbers MGA. Mattel liegt mit dem Rivalen in einem erbitterten Urheberrechtsstreit. Die „Barbie“-Verkäufe brachen im vierten Quartal um 21 Prozent ein.

Im Gesamtjahr 2008 verdiente Mattel mit etwa 380 Millionen Dollar rund 37 Prozent weniger als 2007. Der Umsatz gab leicht um ein Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar nach. Mit seinem Quartalsergebnis verfehlte der Konzern die Erwartungen der Analysten deutlich.

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