5G bedeutet echten Fortschritt

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5G
6,6 Milliarden Euro gehen für die Frequenzblöcke an den Staat - deutlich mehr als erwartet. (Foto: Friso Gentsch / DPA)
Finn Mayer-Kuckuk

Der neue Mobilfunkstandard 5G bedeutet erneut einen echten technischen Fortschritt. Für eifrige Nutzer von Smartphones – also den ganz überwiegenden Teil der erwachsenen Bevölkerung – werden die Dienste besser, während nennenswerte Nachteile nicht zu erkennen sind. Wer würde sich heute noch mit dem GPRS-Standard von 2001 zufriedengeben? An das Versenden hochauflösender Fotos war damals gar nicht zu denken. Heute gucken wir unterwegs Videos, ohne uns viel dabei zu denken. Mit 5G eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Schnelles Netz ohne Verzögerungen und ohne Kabel.

Die Mäkelei der Mobilfunker über die teure Auktion ist daher nicht berechtigt. Die Frequenzen gibt es nur einmal: Sie sind ein kostbares öffentliches Gut wie Bauland oder Trinkwasser. Die Unternehmen hätten die Infrastruktur lieber umsonst, aber warum sollte der Staat sie verschenken? Was nun geschieht, nützt vor allem den Bürgern. Die Regierung lenkt die Mittel dahin, wo die Firmen nur ungern investieren: In strukturschwache Gegenden auf dem Lande.

wirtschaft@schwaebische.de

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