Zypries verteidigt Verbot von Mehrfachnamen

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Deutsche Presse-Agentur

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat das gesetzliche Verbot verteidigt, sich bei einer Heirat drei oder mehr Nachnamen zuzulegen. Vor dem Bundesverfassungsgericht verwies Zypries auf den weiten Spielraum des Gesetzgebers.

Gäbe es das Verbot nicht, „dann hätten wir die Möglichkeit zur Bildung unbegrenzter Namensketten“, sagte die Ministerin am Dienstag bei einer Anhörung in Karlsruhe. Geklagt haben ein Münchner Anwalt und seine Frau. Sie hat seinen Doppelnamen angenommen, will aber ihren eigenen Nachnamen hinzufügen, weil sie damit seit langem eine Zahnarztpraxis führt. Solche Namensketten sind seit 1994 verboten.

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