Weniger Ausländer in Deutschland

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Deutsche Presse-Agentur

Rund 6,7 Millionen Ausländer leben in Deutschland, jeder vierte von ihnen hat einen türkischen Pass. Insgesamt sank die Zahl der ausländischen Bundesbürger von Ende 2007 bis Ende 2008 um 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Die Zahl der Türken sei vor allem aufgrund von Einbürgerungen um 1,5 Prozent oder 25 000 auf 1,7 Millionen zurückgegangen. Jeder fünfte der im Ausländerzentralregister geführten Einwohner wurde bereits in Deutschland geboren. Den höchsten Anteil an den hierzulande Geborenen hatten mit 33 Prozent die Türken, gefolgt von den italienischen und griechischen Staatsangehörigen mit 31 beziehungsweise 28 Prozent.

Im Lauf des Jahres 2008 zogen gut 403 400 Ausländer nach Deutschland oder wurden hier geboren, 1000 mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig verließen 307 800 ausländische Bürger das Land oder starben, 28 700 mehr als im Vorjahr.

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