Weiter Computerchaos bei Abwrackprämie

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Deutsche Presse-Agentur

Das Computerchaos bei der Beantragung der Abwrackprämie dauert an. Zahlreiche Nutzer des eigens eingerichteten Internet-Portals erhielten auch am Dienstag nur eine Fehlermeldung. Die Anfrage könne nicht bearbeitet werden, hieß es darin.

„Die Datenleitungen sind verstopft“, sagte der Sprecher des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn, Holger Beutel. Das Amt arbeite daran, die Bandbreite der Anschlüsse zu vergrößern.

Zugleich kam es Medienberichten zufolge bei den Online-Anträgen auch zu einer Datenschutzpanne. So hätten Antragsteller per E-Mail die kompletten Datensätze anderer Antragsteller zugeschickt bekommen, berichteten die Internet-Portale BILD.de und heise online. Wohnadresse, Fahrzeugtyp des Neuwagens oder auch die Schadstoffklasse seien damit an Dritte übermittelt worden.

Seit Montag ist es zwingend vorgeschrieben, die Abwrackprämie im Internet beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn zu beantragen. Obwohl die Online-Formulare angesichts des großen Ansturms für viele Interessierte weiterhin nicht nutzbar sind, wurden nach Bafa-Angaben bislang rund 75 000 Anträge elektronisch erfasst. Nach Angaben eines Sprechers ist die Ursache der schlechten Erreichbarkeit der Formulare eine Überlastung der Datenleitungen im Internet.

Bafa: www.bafa.de

Formular: www.ump.bafa.de

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