Urteil im Rostocker Liechtenstein-Prozess erwartet

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Deutsche Presse-Agentur

Im Rostocker Prozess um die mutmaßliche Erpressung der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) wird heute das Urteil erwartet.

Vor dem Landgericht angeklagt sind drei Männer, die mit rund 2300 LLB-Kontobelegen mutmaßlicher deutscher Steuersünder die Bank um 13 Millionen Euro erpresst haben sollen. Die Anklage hat für den Hauptangeklagten sechs Jahre und acht Monate Haft gefordert, für die beiden anderen jeweils drei Jahre und neun Monate. Die Verteidigung verlangt für alle drei Freisprüche. Ihrer Ansicht ging es nur um einen Handel mit den Daten, nicht um Erpressung.

Der Fall steht nicht im Zusammenhang mit dem Verfahren gegen Ex- Postchef Klaus Zumwinkel, der seit Donnerstag wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung in Bochum vor Gericht steht.

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