Stundenlanger Schneefall: Staus und Unfälle

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Deutsche Presse-Agentur

Ergiebige Schneefälle haben am Samstag in Teilen Europas zu Verkehrsbehinderungen geführt. Auf glatten Straßen kam es zu mehreren Unfällen. Autofahrer, die für einen Kurzurlaub oder zum Skifahren in Richtung Alpen unterwegs waren, mussten sich stundenlang gedulden.

Die Zufahrten zu den bayerischen und österreichischen Skigebieten waren überlastet, es kam zu langen Staus. Zahlreiche Bergstraßen waren nur mit Schneeketten zu befahren. Wegen Lawinengefahr wurden einige Strecken gesperrt. In Bulgarien war das öffentliche Leben nach heftigen Schneefällen erheblich beeinträchtigt, in drei Städten wurde der Notstand ausgerufen.

Autofahrer im Süden Deutschlands und in Österreich kamen am Samstag oft nur im Schneckentempo voran. In Richtung Alpen staute sich der Urlaubsverkehr auf bayerischen Straßen bis zu 50 Kilometer lang. Auf der Inntalautobahn Richtung Bayern bei Kufstein meldete der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC 30 Kilometer zähen Verkehr. Bei den Grenztunneln Leermoos und Füssen wurden die Autos nur blockweise durchgelassen. Nach einem Busunfall mit fünf Verletzten im Tauerntunnel bildeten sich lange Staus. In Bayern wurden bei Unfällen auf schneebedeckten Straßen zwei Menschen lebensgefährlich verletzt.

Nach heftigen Schneefällen war die Stromversorgung in Bulgarien in 174 Orten unterbrochen, wie das Ministerium für Katastrophenschutz mitteilte. Am stärksten betroffen von den Schneestürmen war der Norden, wo in drei Städten - Lowetsch, Knescha und Warschetz - der Notstand ausgerufen wurde. Die wichtigsten Pässe im Balkan-Gebirge waren gesperrt. In Teilen Österreichs und der Schweiz sowie in den bayerischen Alpen wurde vor hoher oder erheblicher Lawinengefahr gewarnt.

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