Sorge um Angela Merkel: Video zeigt extremes Zittern bei Staatsempfang

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Kanzlerin Angela Merkel beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj i
Kanzlerin Angela Merkel beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin. (Foto: Wolfgang Kumm / dpa)
Deutsche Presse-Agentur
Agence France-Presse

Kanzlerin Angela Merkel hat beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin erheblich gezittert.

Während sie gemeinsam mit Selenskyj auf das Abschreiten der Ehrenformation der Bundeswehr wartete, fingen ihre Beine und ihr Körper heftig zu beben an. 

Als sie mit dem Präsidenten dann die Formation abschritt, hatte sich das wieder gelegt.

Ich habe mindestens drei Gläser Wasser getrunken - das hat offensichtlich gefehlt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Darauf angesprochen sagte die 64-Jährige bei der anschließenden Pressekonferenz, sie habe das Problem mit viel Wasser gelöst. „Ich habe mindestens drei Gläser Wasser getrunken - das hat offensichtlich gefehlt. Insofern geht es mir sehr gut“, sagte Merkel.

Selenskyj: Merkel war „in völliger Sicherheit“

Merkel sagte bei einer Pressekonferenz mit Selenskyj, sie habe inzwischen drei Gläser Wasser getrunken - das habe ihr offenbar gefehlt. Wie man sehe, gehe es ihr wieder sehr gut.

Selenskyj sagte später, die Kanzlerin habe an seiner Seite gestanden - insofern sei sie „in völliger Sicherheit“ gewesen.

Merkel hatte den ukrainischen Staatschef bei dessen Antrittsbesuch in Deutschland am Mittag mit militärischen Ehren im Kanzleramt empfangen. Bei einem Mittagessen sprachen die beiden neben dem Konflikt in der Ostukraine über die bilateralen Beziehungen und den Reformprozess in der Ukraine.

Merkel stellte klare Bedingungen für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland. Solange bei der Wiederherstellung der Souveränität und der territorialen Integrität der Ukraine keine Fortschritte erzielt würden, könnten „die Sanktionen nicht aufgehoben werden“, sagte Merkel auf der gemeinsamen Pressekonferenz.

Russland lege hinsichtlich der Ukraine „sehr rechtswidriges Verhalten“ an den Tag.

Selenskyj will Ukraine in die Nato und EU führen

Der ukrainische Präsident, der eine Mitgliedschaft seines Landes in der Nato und der EU anstrebt, bedankte sich für die Unterstützung Deutschlands im Ostukraine-Konflikt und wandte sich auch an diejenigen, die eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland forderten: „Wir wollen nicht, dass unsere europäischen Partner unter diesen Sanktionen leiden, aber es ist der einzige Weg ohne Blutvergießen zur Beendigung dieses Konflikts zu kommen.“

In Deutschland hatten sich zuletzt einzelne Wirtschaftsvertreter und Politiker für eine Aufhebung der Sanktionen ausgesprochen, die von der EU als Reaktion auf die Annexion der Krim 2014 und das russische Verhalten in der Ostukraine verhängt worden waren.

Merkel und Selenskyj stellten eine baldiges Treffen im Normandie-Format zur Ostukraine in Aussicht. „Wir stehen bereit“, sagte die Kanzlerin mit Verweis auf Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Für den 12. Juli sei zunächst ein Beratertreffen angesetzt.

Im sogenannten Normandie-Format vermitteln Deutschland und Frankreich zwischen Russland und der Ukraine bei der Umsetzung der Abkommen von Minsk. Die 2015 geschlossene Vereinbarung sollte den Konflikt in der Ostukraine befrieden, doch wird immer wieder gegen dessen Auflagen verstoßen.

Für den Nachmittag war ein Treffen zwischen Selenskyj und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue geplant. Zudem wollte der neue ukrainische Staatschef bei seinem Deutschlandbesuch auch mit Wirtschaftsvertretern zusammentreffen.

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