Razzia in Köln wegen Archiv-Einsturz

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Deutsche Presse-Agentur

Darunter seien die Zentrale der Kölner Verkehrs-Betriebe sowie Büros von Bau- und Ingenieurfirmen. Die geplante Sicherstellung von Unterlagen stehe im Zusammenhang mit dem Bau der U-Bahn in der Kölner Innenstadt, sagte Feld.

Experten sind der Ansicht, dass der Einsturz durch Probleme an der Baustelle neben dem Archiv ausgelöst wurde. Bei dem Unglück waren am 3. März zwei Menschen getötet und große Mengen historischer Dokumente verschüttet worden. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Baugefährdung gegen Unbekannt. Einzelheiten zu den Durchsuchungen wollte Staatsanwalt Feld nicht mitteilen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

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