Prozess um tödliches Tequila-Wetttrinken

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Deutsche Presse-Agentur

Streng abgeschirmt hat am Mittwoch vor dem Berliner Landgericht der Prozess um das Wetttrinken zwischen einem Schüler und einem Kneipenwirt begonnen. Dem jetzt 28 Jahre alten Gastwirt wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen.

Der Gymnasiast hatte sich Ende Februar 2007 mit mindestens 45 Tequila ins Koma getrunken. Er starb etwa vier Wochen später an Alkoholvergiftung. Der Kneipier soll überwiegend Wasser getrunken haben. In früheren Aussagen hatte der Berliner dies bestritten und sich auf ein tragisches Unglück berufen.

Der Tod des Schülers hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. In weiteren 173 Fällen soll der Wirt Alkohol an Kinder und Jugendliche ausgeschenkt haben.

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