Neues von Putin und vom Pummel-Diktator

Danke, Putin: Enno Lenze aus Berlin hat sich in Moskau impfen lassen.
Danke, Putin: Enno Lenze aus Berlin hat sich in Moskau impfen lassen. (Foto: Thiele/dpa)
Schwäbische Zeitung

Es gibt Neues aus dem Reiche Wladimir Putins, dem lupenreinen Demokratenkumpel von Altkanzler Gerhard Schröder. Als da wäre: Für 1999 Euro bietet ein deutscher Reiseveranstalter eine Impfreise nach Moskau an. 50 Impflinge haben ihre erste Ladung Sputnik V genossen und sich im russischen Staatsfernsehen dafür ein wenig feiern lassen. Auch die Reise für die zweite Ladung ist im Preis inbegriffen, ebenso jeweils drei Übernachtungen. Alles in allem ein Schnäppchen. Man sieht: Er ist einfach ein Menschenfreund, dieser Putin. Dass er gerade einen neuen Krieg mit der Ukraine anzettelt, schmälert die Wirksamkeit von Sputnik V in keiner Weise. Dass er offensichtlich beschlossen hat, den Kritiker Alexej Nawalny gemächlich umbringen zu lassen, dafür können die Sputnik-Touristen nichts. Hätte sich dieser Nawalny im vergangenen Jahr ordnungsgemäß und final vergiften lassen, gäbe es das Ärgernis sowieso nicht.

Nordkoreas Pummel-Diktator Kim Jong-un macht diesbezüglich keine halben Sachen. Wie die südkoreanische Internetzeitung „NK Daily“ berichtet, hat er gerade den Chef einer Kommission, welche den Fernunterricht an den Unis voranbringen soll, exekutieren lassen, weil der sich erfrecht hatte, kritische Kommentare abzugeben.

Ein uns persönlich bekannter Oberstudienrat a. D. hat glaubhaft versichert, er reflektiere weder auf eine Reise nach Moskau noch auf Unterricht in Nordkorea. Vielmehr habe er gerade in Oberschwaben einen Impftermin ergattert und aus lauter Freude darüber etwas zu viel Bier und Rotwein getrunken. (vp)

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