Manne Lucha kritisiert bayerischen Gesetzesentwurf

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Landessozialminister Manne Lucha kritisiert den bayerischen Gesetzesentwurf zum Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz.
Landessozialminister Manne Lucha kritisiert den bayerischen Gesetzesentwurf zum Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha bezeichnet den bayerischen Gesetzesentwurf zum Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz als „eine Rolle rückwärts ins 19. Jahrhundert“. In Baden-Württemberg werde ein anderer Weg eingeschlagen: „Wir setzen auf den Schutz und die Entstigmatisierung der Menschen und wollen aus Betroffenen Beteiligte machen“, erklärt Lucha gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“. Das baden-württembergische Gesetz ermögliche eine bedarfsgerechte Versorgung und schränke die Patientenrechte nicht ein, sondern stärke sie erheblich. „Unsere Maßnahmen orientieren sich unmittelbar am Patienten, jeder hat das Recht auf einen optimale, auf ihn zugeschnittene Versorgung und Behandlung“, erklärt Lucha. Besonders wichtig dafür seien sozialpsychiatrische Dienste in den Städten und Landkreisen.

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