Mängel im Kanzleramt und in weiteren Bundesbauten

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Deutsche Presse-Agentur

Knapp zehn Jahre nach dem Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin treten immer mehr Mängel an Bundesbauten in der Hauptstadt zutage. Im Bundeskanzleramt gibt es nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ besonders viele Schäden.

Dort liefert unter anderem das mit Pflanzenöl betriebene Blockheizkraftwerk derzeit „keinen Strom und keine Wärme“, wie die Bundesbaugesellschaft Berlin (BBB) der Zeitung bestätigte. Der Grund sei eine technische Fehlfunktion, deren Ursache noch unklar sei. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Beschäftigten erhalten nun Wärme über herkömmliche Kesseltechnik und den Strom übers Netz.

Weitere Mängel an der Dachverglasung der Wintergärten und an Teilen der Sprinkleranlage sollen nach dem Bericht noch in diesem Jahr beseitigt werden. Beim Paul-Löbe-Haus und beim Marie-Elisabeth- Lüders-Haus des Bundestags gebe es derzeit Reparaturarbeiten am Dach. Dort müssen demnach 174 Rauch-Wärme-Abzugsklappen von den Glasdächern nach innen verlegt werden. Der Umbau verursacht laut BBB voraussichtlich Kosten im mittleren einstelligen Millionen-Bereich.

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