Köhler hält Grundsatzrede zur wirtschaftlichen Lage

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Deutsche Presse-Agentur

Bundespräsident Horst Köhler setzt sich heute in seiner vierten „Berliner Rede“ mit der tiefen Wirtschaftskrise auseinander. Laut Präsidialamt will er sich zu Fragen der wirtschaftlichen Lage und den Gestaltungsaufgaben äußern, vor denen Deutschland und seine Partner stehen.

Es ist die voraussichtlich letzte Grundsatzrede, die Köhler vor der Wahl des nächsten Staatsoberhaupts am 23. Mai halten wird. Gegen ihn treten in der Bundesversammlung die SPD-Kandidatin Gesine Schwan und der Linke-Kandidat Peter Sodann an.

Als Ort für seine Rede hat Köhler die Elisabethkirche in Berlin-Mitte gewählt, einen in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts von Karl Friedrich Schinkel errichteten Bau. Die Tradition der „Berliner Rede“ begründete 1997 der damalige Bundespräsident Roman Herzog mit seiner berühmten „Ruck“-Rede. Seine Nachfolger Johannes Rau und Horst Köhler setzten die Reihe fort und äußerten sich jedes Jahr zu wichtigen aktuellen Fragen.

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