Grüne fordern: Reden statt Roden

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Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter.
Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter. (Foto: dpa)

Gegen die Abholzung des Hambacher Forstes für den Braunkohleabbau haben sich die Grünen zum Abschluss ihrer Fraktionsklausur in Berlin ausgesprochen.

„Die Kohlekraftwerke um den Hambacher Forst sind die größte CO-2-Quelle, die wir in Europa haben“, so Fraktionschef Anton Hofreiter. Sie sei eine der Mitverursacher der Klimakrise. Die Grünen fordern von der Bundesregierung, den Kohleausstieg sowie die Agrar- und Verkehrswende voranzutreiben. Sie sprechen sich für die Einführung der blauen Plakette und eine Nachrüstung der Dieselautos auf Kosten der Autoindustrie aus.

Der Gesetzentwurf der Umweltministerin zum Plastikmüll geht ihnen nicht weit genug. „Die Bundesregierung muss endlich handeln und dafür sorgen, dass die Mehrwertquote steigt, die Anzahl von Plastikmüll verringert und der vorhandene Plastikmüll weniger schädlich, das heißt biologisch abbaubar ist“, so Hofreiter weiter. Fraktionschefin Katrin-Göring Eckardt warnte: „Die Klimafrage brennt. Unsere Art zu wirtschaften, zu leben, zu konsumieren sorgt dafür, dass die Klimakrise sich Tag für Tag verschärft“. Man setze die Lebenschancen der Kinder und Enkel und auch die eigenen aufs Spiel, so Göring-Eckardt.

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