FDP steigt laut Umfrage auf 18 Prozent

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Die FDP setzt laut Forsa-Umfrage ihren Höhenflug fort und kann demnach ihr „Projekt 18“ mit mehrjähriger Verspätung möglicherweise doch noch verwirklichen.

In der wöchentlichen Befragung für das Magazin „Stern“ sowie den Fernsehsender RTL, die noch vor dem Rücktritt von Wirtschaftminister Michael Glos (CSU) erhoben wurde, kommen Union und FDP mit zusammen 52 Prozent auf eine stabile bürgerliche Mehrheit.

Die FDP stieg im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 18 Prozent. Die Union verharrt in der Umfrage bei 34 Prozent, sie bleibt damit wie in der Vorwoche unter ihrem Wahlergebnis von 2005 (35,2 Prozent). Die SPD schafft es weiterhin nicht, ihr Tief zu überwinden - wie in der Woche zuvor liegt sie bei 23 Prozent. Die Grünen fallen um einen Punkt auf 10 Prozent, die Linkspartei liegt unverändert bei 11 Prozent. Für „sonstige Parteien“ würden sich 4 Prozent der Wähler entscheiden (minus 1).

Laut Forsa findet derzeit eine Art Austausch im bürgerlichen Lager statt: 37 Prozent der Bürger, die FDP wählen wollen, hätten früher für die Union votiert. Sie vermissten Identität und „klaren Kurs“ der Union und sähen ihre Interessen eher bei der FDP aufgehoben.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen