Fast jeder Vierte vollständig gegen Corona geimpft

Coronavirus -Impfungen
In Deutschland ist nahezu jeder vierte Mensch vollständig gegen das Coronavirus geimpft. (Foto: Oliver Berg / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

In Deutschland ist nahezu jeder vierte Mensch vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 10.10 Uhr) sind 24,8 Prozent der Gesamtbevölkerung (20,6 Millionen Menschen) bereits vollständig geimpft, 47,5 Prozent (39,5 Millionen Menschen) haben mindestens eine Impfung erhalten.

Insgesamt wurden laut RKI bislang 59 Millionen Impfdosen verabreicht. Am Donnerstag wurden demnach 1.096.521 Impfdosen gespritzt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb bei Twitter, damit habe es zum zweiten Mal in dieser Woche mehr als eine Millionen Erst- und Zweitimpfungen an einem Tag gegeben.

Je nach Bundesland variiert laut RKI die Impfquote. Die höchste Quote an Menschen, die mindestens einmal geimpft sind, verzeichnet Bremen mit 52,1 Prozent. Sachsen bleibt mit 42,7 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. Das Saarland liegt bei der Berücksichtigung aller verabreichten Impfdosen beim Tempo an der Spitze, während die Kampagne dem RKI zufolge in Hamburg am langsamsten läuft. Hamburg gehört aber auch zu den Ländern, die bislang die wenigsten Impfdosen erhalten haben.

Impfwillige können sich seit Montag unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Gleichzeitig stiegen Tausende Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein. Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

© dpa-infocom, dpa:210611-99-950431/2

RKI-Impfdashboard

Tweet Jens Spahn

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Wo bis vor kurzem am Wagenhauser Weiher ein Badesteg war, ist jetzt nur noch Wasser. Es gibt nur noch eine letzte Spur: einige Q

Angst vor Haftung: Kommunen im Südwesten bauen Badestege ab

Der Tatort lässt sich rasch finden, auch wenn das Opfer schon weg ist. Es geht dabei um einen hölzernen Badesteg am beliebten Wagenhauser Weiher, von der oberschwäbischen Stadt Bad Saulgau der modernen Haftungsrechtsprechung geopfert.

Wo er bis vor kurzem ins Wasser führte, sind bloß noch die Steine seiner Uferbefestigung da. „Es ist eigentlich traurig“, meint eine junge Mutter, die mit ihrem beiden Buben bei heißer Nachmittagssonne zum Plantschen am Weiher ist.

Blaulicht

Ulmer Polizei ermittelt gegen Filmer von Suizid

Die Ulmer Polizei ermittelt gegen einen Unbekannten, der filmte, wie sich ein Mensch am Samstag in Ulm das Leben nahm. Danach kursierte das Video im Netz. Der Urheber des kurzen Films hat sich womöglich strafbar gemacht. 

Bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe Es ist keine Bagatelle: Bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe können verhängt werden, wenn durch ein Video der „höchstpersönliche Lebensbereich“ oder die Persönlichkeitsrechte eines Menschen verletzt werden.

Das 2,5 Hektar große Areal liegt innerstädtisch sehr attraktiv.

Angebot abgelehnt: Weingarten kauft 14-Nothelfer-Areal nicht zurück

Die Stadt Weingarten wird das ehemals städtische Krankenhaus 14 Nothelfer nicht zurückkaufen. Das hat die Pressestelle auf SZ-Anfrage erklärt.

Insolvenzgeschäftsführer Christian Köhler-Ma habe die Verwaltung darüber informiert, dass mit einem anderen Interessenten ein Kaufvertrag abgeschlossen wurde. Damit wurde Weingartens Gebot für das Gebäude mitsamt dem 2,5 Hektar großen Areal abgelehnt. Dennoch versichert Oberbürgermeister Markus Ewald, dass die Stadt mitentscheiden wird, was auf dem Gelände an der Ravensburger Straße ...

Mehr Themen