Für Trump wird es eng

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Frank Herrmann
Frank Herrmann (Foto: Privat)
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Seit seinem Amtsantritt begleitet Donald Trump der Verdacht, er könnte sich insgeheim mit dem Kreml abgesprochen haben, um im Wahlkampf der Rivalin Hillary Clinton zu schaden. Seit gut 14 Monaten untersucht der Sonderermittler Robert Mueller, ob etwas dran ist an der Vermutung. Wirklich in Bedrängnis gebracht hat den US-Präsidenten noch nicht, was Mueller unter dem Teppich hervorkehrte. Das kann sich ändern, falls Paul Manafort nun vor Gericht aus dem Nähkästchen plaudert.

Es wird eng für Trump. Falls Manafort sein Schweigen bricht, könnte dies Trump zum Verhängnis werden. Bestätigt Manafort die Erzählung des Trump-Anwalts Michael Cohen, wonach der damalige Präsidentschaftskandidat ein Treffen mit einer russischen Anwältin ausdrücklich billigte, um belastendes Material gegen Clinton zu sammeln, ist die These vom ahnungslosen Chef, der nicht wusste, was übereifrige Gehilfen hinter seinem Rücken so alles trieben, nicht mehr zu halten. Dann wäre Trump der Lüge überführt – im Kern dessen, worum es bei Muellers Ermittlungen geht.

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