Elefant statt Mücke

Überraschungsgast: das Rüsseltier in der Küche.
Überraschungsgast: das Rüsseltier in der Küche. (Foto: AFP/FACEBOOK ACCOUNT OF RADCHADAWAN PEUNGPRASOPPORN)
Schwäbische Zeitung

Mit dem Naturschutz ist es ja so eine Sache. Pflichtbewusst und ökologisch besten Gewissens streut unsereiner im Frühjahr im Garten die „Bunte Bienen-Mischung“ ins Beet. Ein paar Wochen später ist der Ärger groß, wenn all die weniger sympathischen Insekten auf der Terrasse und im Wohnzimmer umher schwirren: Mücken, Wespen und all die namentlich nicht bekannten – aber gewiss ebenfalls stechwütigen – chitingepanzerten Lebewesen. Drum prüfe, wer sich Grünzeug pflanzt, ob sich in der Folge auch anderes ranwanzt!

Wobei dies Gejammer auf sehr niedrigem Niveau ist. In Thailand jedenfalls kann auch mal ein etwas größeres Tier in der Küche vorbeischauen, um nach einem Leckerli zu suchen – und zwar ein Elefant. Und im Gegensatz zur Mücke pikst der Dickhäuter nicht kurz in den Oberarm, sondern durchbricht gerne mal die Wand. Glaubt man den Berichten aus Asien, ist die betroffene Familie, die nahe eines Nationalparks wohnt, jedoch recht entspannt. „Er ist wieder zum Kochen gekommen“, schrieb Kittichai Boodchan unter das entsprechende Facebook-Video. Der rüsselige Besucher suche häufiger in den Häusern des Ferienortes Hua Hin nach Nahrung, konkret nach salzigen Snacks. Seit der Elefant im Mai die Küchenwand eingedrückt habe, sehe es dort eh aus wie an einem Drive-in-Schalter. Aber: „Wenn er kein Futter bekommt, verschwindet er wieder von selbst.“

Perfekt! Chips und Erdnüsse verstecken – und tschüss. Mit der Mücke ist das schwieriger. Sie findet immer einen Millimeter unbedeckte Haut an Schenkel oder Ohr. (jos)

Mehr Inhalte zum Dossier

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen