Das Flüchtlingsabkommen mit Spanien ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

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Schritt in die richtige Richtung
Schritt in die richtige Richtung (Foto: Roland Rasemann)
Andreas Herholz
Redakteur

Immerhin: Es ist ein erster Schritt. Das Abkommen mit Spanien ist ein Erfolg für Bundesinnenminister Horst Seehofer, der nun liefert. Und es hilft Angela Merkel, schließlich hat sie mit Spanien einen neuen treuen Partner für ihren Kurs der Flüchtlingspolitik gewonnen. Deutschland, Frankreich und Spanien schmieden eine Achse, bringen Bewegung in den Stillstand. Sie arbeiten an einer kleinen Koalition, die den Mittelmeerländern bei der Flüchtlingsaufnahme hilft – und die eine Art Lastenausgleich mit denjenigen EU-Partnern organisiert, die keine Flüchtlinge aufnehmen, sich nicht solidarisch zeigen wollen und dafür an anderer Stelle, helfen sollen.

Nach Asylstreit und Machtkampf innerhalb der Regierung scheint Entspannung einzutreten. In Europa bewegt sich etwas. Höchste Zeit, dass eine Strategie entwickelt wird, um Flüchtlingsströme besser zu steuern und zu kontrollieren, Außengrenzen zu sichern, Schutzbedürftigen zu helfen und die EU-Partner an der Mittelmeerküste zu entlasten. Das Abkommen zwischen Berlin und Madrid ist der erste Schritt auf dem langen Weg dorthin.

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