Carola Rackete verlässt die Sea-Watch-Crew

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Carola Rackete nach dem Verhör.
Carola Rackete nach dem Verhör. (Foto: afp)
Deutsche Presse-Agentur
Annette Reuther und Ansgar Haase

Im EU-Streit um die Verteilung von im Mittelmeer geretteten Flüchtlingen ist keine schnelle Lösung in Sicht. Italien und Malta lehnten bei einem Treffen der EU-Innenminister am Donnerstag in Helsinki einen deutsch-französischen Vorschlag ab, zeitlich befristet ankommende Migranten auf einige andere Länder zu verteilen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hofft nun auf einen Durchbruch Anfang September. In den vergangenen Wochen mussten Schiffe mit geretteten Flüchtlingen teils tage- oder gar wochenlang auf die Einfahrt in einen Hafen warten. Denn Italien und auch Malta verweigerten das Anlegen, solange die Aufnahme der Flüchtlinge durch andere EU-Länder nicht geklärt war.

Die Kapitänin ist in Sizilien verhört worden. Die EU einigt sich zur gleichen Zeit in Helsinki nicht auf eine Flüchtlingsverteilung.

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Im EU-Streit um die Verteilung von im Mittelmeer geretteten Flüchtlingen ist keine schnelle Lösung in Sicht. Italien und Malta lehnten bei einem Treffen der EU-Innenminister am Donnerstag in Helsinki einen deutsch-französischen Vorschlag ab, zeitlich befristet ankommende Migranten auf einige andere Länder zu verteilen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hofft nun auf einen Durchbruch Anfang September. In den vergangenen Wochen mussten Schiffe mit geretteten Flüchtlingen teils tage- oder gar wochenlang auf die Einfahrt in einen Hafen warten. Denn Italien und auch Malta verweigerten das Anlegen, solange die Aufnahme der Flüchtlinge durch andere EU-Länder nicht geklärt war.

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