BA droht angeblich 2010 Minus von 14 Milliarden

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Deutsche Presse-Agentur

Der Bundesagentur für Arbeit (BA) droht nach einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr ein Minus von 14 Milliarden Euro. Dies hätten interne Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft ergeben, berichtet das „Handelsblatt“.

In diesem Jahr rechnet die BA nach jüngsten Angaben mit einem Loch von rund zehn Milliarden Euro. Gründe sind neben geringeren Einnahmen auch höhere Ausgaben für Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld.

Laut Institut werde sich die Behörde spätestens im zweiten Quartal 2010 Geld leihen müssen, um ihren laufenden Verpflichtungen nachkommen zu können, schreibt das „Handelsblatt“. Ende 2008 hatte die BA noch über ein Finanzpolster von fast 17 Milliarden Euro verfügt. BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise hatte vor kurzem bereits angedeutet, dass diese Rücklagen bis Mitte kommenden Jahres aufgebraucht sein könnten.

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