Achtlings-Mutter war gegen „selektive Abtreibung“

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Deutsche Presse-Agentur

Die Mutter der am Montag in Kalifornien geborenen Achtlinge hat es nach Angaben ihrer Ärzte abgelehnt, einen Teil der Föten abzutreiben. Trotz der unerwartet hohen Babyzahl habe sie sich nicht zu einer sogenannten Reduktion der Ungeborenen entschlossen, sondern alle Kinder austragen wollen.

Die Frau, die ihre Identität noch geheim hält, muss sich nun um insgesamt vierzehn Kinder kümmern. Nachbarn der Familie zufolge hat sie bereits zweijährige Zwillinge und vier weitere Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren. „Es wird schwierig werden“, sagte die Großmutter der Kinder, Angela Suleman, am Freitag der „Los Angeles Times“.

Ihre Tochter hätte sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen, sei dann aber von der hohen Zahl der Föten überrascht gewesen, sagte Suleman. „Was hätte sie tun sollen? Sie wollte keines töten lassen“. Die Ärzte vom Kaiser Krankenhaus in Bellflower hatten der Schwangeren eine „selektive Abtreibung“ angeboten, um die Zahl zu reduzieren. Die Frau hatte das Krankenhaus in der 12. Schwangerschaftswoche aufgesucht. Sie war in der 30. Woche, als die Frühchen am Montag auf die Welt kamen.

„Das Achte war eine Überraschung für uns alle, aber es ist auch ein Segen“, ließ die Mutter durch die Ärzte mitteilen. Sie verstehe das große Interesse an der Achtlingsgeburt, aber sie bitte derzeit um Wahrung ihrer Privatsphäre. Später wolle die Familie mehr Einzelheiten bekanntgeben, fuhr die Mutter in ihrer Botschaft fort.

Am Mittwoch konnte sie die sechs Jungen und zwei Mädchen auf der Intensivstation erstmals in ihren Brutkästen betrachten. Dem US- Magazin „People“ zufolge durfte sie die Babys jedoch noch nicht halten, sah ihnen aber beim Schlafen zu.

In den USA waren zuvor erst einmal Achtlinge geboren worden. Die fünf Mädchen und zwei Jungen aus dem US-Bundesstaat Texas feierten im vergangenen Monat ihren zehnten Geburtstag. Das achte Geschwisterchen war eine Woche nach der Geburt gestorben.

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