30 Jahre Islamischen Republik - Iran feiert

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Deutsche Presse-Agentur

In Teheran haben die Feiern zum 30-jährigen Bestehen der Islamische Republik Iran begonnen. Zu staatlich organisierten Massendemonstrationen wurden nach Angaben der staatlichen Medien Millionen von Iranern landesweit und Hunderttausende in Teheran erwartet.

Die iranische Führung bezeichnete die Demonstrationen als ein Zeichen der Solidarität des Volkes mit der islamischen Republik nach drei Jahrzehnten. Als Höhepunkt der Feiern ist eine Ansprache von Präsident Mahmud Ahmadinedschad auf dem zentralen Asadi-Platz in Teheran geplant.

1979 war Schah Reza Pahlavi gestürzt worden. Großajatollah Ruhollah Khomeini übernahm die Macht. Der Initiator und Führer der islamischen Revolution war am 1. Februar 1979 nach 15 Jahren Exil zurückgekehrt. Der Schah hatte das Land zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Wenige Tage später wurde die 2500 Jahre alte Monarchie abgeschafft. Khomeini starb am 3. Juni 1989.

Seit August 2005 ist der konservative Mahmud Ahmadinedschad Präsident. Er treibt ungeachtet aller Warnungen der internationalen Gemeinschaft das umstrittene Atomprogramm voran und sorgt auch immer wieder mit Hasstiraden gegen Israel weltweit für Empörung.

Obwohl der Iran der viertgrößte Öllieferant der Welt ist und über rund 15 Prozent der Weltreserven bei Erdgas verfügt, leben etwa 40 Prozent der Iraner unter der Armutsgrenze. Zwölf Prozent sind arbeitslos.

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