„Östliche Partnerschaft“ der EU: Moskau irritiert

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Deutsche Presse-Agentur

Russland hat von der Europäischen Union Aufklärung über die Ziele der neuen „Östlichen Partnerschaft“ gefordert. „Wir haben da Fragen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag in Brüssel bei einer Diskussionsveranstaltung.

„Geht es darum, Länder von jenen Positionen wegzuziehen, über die sie doch frei entscheiden sollen?“ Lawrow sagte: „Ist das eine Einflusssphäre? Wir würden das gerne verstehen.“ Der russische Außenminister warnte die EU, zu versuchen, ihre Einflusssphäre nach Osten auszudehnen.

Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten am Freitag in Brüssel beschlossen, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, die Ukraine und Weißrussland eine „Östliche Partnerschaft“ anzubieten. Sie soll am 7. Mai offiziell gegründet werden.

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