Zika-Virus: Dringend vor Mückenstichen schützen

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Überträger
Das Zika-Virus wird von der Stechmückenart Aedes aegypti übertragen. (Foto: Gustavo Amador / DPA)
Digital-Redakteurin

Auch in Deutschland hat es seit 2013 Infektionen mit dem Zika-Virus gegeben. Wie die Deutsche Presse-Agentur meldet, seien dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin zehn Fälle bekannt. Alle Betroffenen hätten sich auf Fernreisen angesteckt.  

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt daher Reisenden in betroffene Länder, sich in geschlossenen Räumen und im Freien durch Insektenschutzmittel und/ oder bedeckende Kleidung gegen Stechmücken zu schützen. In nicht-klimatisierten Zimmern sollen unbedingt intakte Fenster- oder Bettnetze benutzt werden.

Konsequenter Mückenschutz

Schwangere, Menschen mit einer Immunstörung oder einer anderen schweren chronischen Krankheit sowie Reisende mit kleinen Kindern sollten dringend vor der Reise den Hausarzt aufsuchen oder sich von einer reisemedizinischen Einrichtung beraten lassen, so das Institut. Die Deutsche Tropenmedizinische Gesellschaft (DTG) empfiehlt Schwangeren, Reisen in bekannte Zikavirus-Ausbruchsgebiete zu vermeiden und bei unvermeidlichen Reisen auf konsequenten Mückenschutz zu achten.

Bei Symptomen den Arzt aufsuchen

Reisende, die innerhalb von drei Wochen nach der Rückkehr aus einem betroffenen Gebiet Symptome entwickeln, die auf eine Infektion mit dem Zikavirus hindeuten, sollten einen Arzt aufsuchen und dabei auf die Reise hinweisen. Schwangere, die in Gebieten unterwegs waren, in denen das Zikavirus übertragen wird, sollten ihren Frauenarzt bei Vorsorgeuntersuchungen darauf hinweisen.

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