Zeitzeugen berichten von 1918

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Deutsche Presse-Agentur

Viele empfinden die Gegenwart als eine Zeit der Umbrüche - vor 100 Jahren war das wohl noch mehr der Fall. Das Buch „1918. Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution“ aus dem Christoph Links Verlag bietet ein Kaleidoskop von Briefen und Tagebucheinträgen von Front und Heimat.

Soldaten und Schriftsteller, Politiker und Pfarrer, Schüler und Studenten schildern das Ende des Ersten Weltkrieges, den Untergang des deutschen Kaiserreichs und die demokratische Revolution Ende 1918.

Das von Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich und Irina Renz herausgegebene Buch mit Begleittexten, Chronologien und historischen Fotos ist mit seinen vielen Perspektiven von Zeitzeugen anschaulich, gegensätzlich und oft auch lakonisch. So schreibt etwa der Vizefeldwebel Adolf Starck am 21. März 1918 vom Schlachtfeld in Frankreich an seine Mutter: „Übel war, dass der Engländer uns schwer vergaste. Zum Glück war das Gas aber nicht so gefährlich wie das unsrige.“

- Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz (Hg.): 1918. Die Deutschen zwischen Weltkrieg und Revolution, Christoph Links Verlag, Berlin, 312 Seiten, 25,00 Euro, ISBN 978-3-86153-990-2.

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