ZDF-Krimi hält TV-Shows auf Distanz

Lesedauer: 2 Min
München Mord: Die ganze Stadt ein Depp
Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) versuchen den Mord am ehemaligen Hausmeister einer Musikhochschule aufzuklären. (Foto: DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Mit dem Krimi „München Mord: Die ganze Stadt ein Depp“ lag das ZDF am Samstagabend richtig.

5,78 Millionen Zuschauer verfolgten ab 20.15 Uhr die Geschichte, in der die Münchner Ermittler Flierl (Bernadette Heerwagen) und Neuhauser (Marcus Mittermeier) den Mord am ehemaligen Hausmeister einer Musikhochschule aufzuklären hatten. Der Marktanteil betrug 19,6 Prozent.

Dahinter lag das Erste mit der Show „Hirschhausens Quiz des Menschen“, für die sich 4,13 Millionen Menschen (14,9 Prozent) entschieden - die „Tagesschau“ hatten zuvor allein im Ersten noch 6,33 Millionen Menschen (24.0 Prozent) eingeschaltet. Dieter Bohlens RTL-Dauershow „Das Supertalent“ lag um 20.15 Uhr mit 4,03 Millionen Zuschauern (14,2 Prozent) fast auf gleich Höhe mit Hirschhausen.

Deutlich den kürzeren zog im Showvergleich die ProSieben-Show „Schlag den Henssler“ - lediglich 1,10 Millionen Zuschauer (5,0 Prozent) interessierten sich durchschnittlich für das fast fünf Stunden lange Spektakel. In der für den Privatsender relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer lag der Marktanteil nur bei 7,9 Prozent, so tief wie noch nie.

Für den Vox-Fantasyfilm „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ interessierten sich 1,76 Millionen Zuschauer (6,2 Prozent), für den Vox-Animationsfilm „Die Unglaublichen - The Incredibles“ 1,41 Millionen (4,9 Prozent) und für die Actionserie „Lethal Weapon“ auf Kabel eins 0,74 Millionen (2,5 Prozent). Nicht besonders gut ging es RTL II mit der Wiederholung der „Love Island“-Folgen: Die beste hatte um 21.45 Uhr gerade einmal 0,42 Millionen Zuschauer (1,5 Prozent).

München Mord

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen