Wintereinbruch überrascht Südafrika

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Der erste Schnee seit dem Jahr 2005 hat auch die Landwirte und Schafe auf einer Farm im südafrikanischen Nieuwoudtville überrascht. (Foto: Imago)

Es ist ein kurioses Bild, das sich derzeit in Teilen Südafrikas bietet: Antilopen, Elefanten, Nashörner und Giraffen stehen im Schnee. Der Grund dafür ist ein überraschender Wintereinbruch. Ein Kaltluftgebiet bescherte einigen Teilen Südafrikas Schnee, der sogar liegen blieb.

Besonders viel Schnee fiel in den vergangenen Tagen in Sneeuberg, einem bis zu 2500 Meter hohen Gebirgszug im Zentrum des Landes. Und auch in der Karoo, einer wüstenartigen Landschaft in den Hochebenen, hat es geschneit. Zahlreiche Straßen mussten gesperrt werden, berichtet der "Guardian".

In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen unter null Grad bleiben. Meteorologen rechnen in manchen Gebieten, wie der Provinz Kwazulu-Natal, mit 25 Zentimetern Neuschnee. Die Wildtiere scheint das kalte Wetter aber relativ wenig zu beeindrucken. Schneefälle sind vor allem in den Höhenlagen Südafrikas keine Seltenheit. Bereits im Juli - Juni und Juli sind in Südafrika die Hauptwintermonate - hatte es dort geschneit.

Der Wintereinbruch im September kommt jedoch unerwartet spät und hat Landesteile getroffen, in denen sonst eher selten Schnee fällt. In den sozialen Netzwerken versehen viele Nutzer ihre Schneebilder mit dem Hashtag #springsnow, also Schnee im Frühling. 

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